Solaris

nach dem Roman von Stanislaw Lem

Solaris
Solaris

Der Psychologe Kris Kelvin reist zu einer Forschungsstation auf dem Planeten Solaris. Seit Jahrzehnten versucht die Wissenschaft, den rätselhaften Ozean zu erforschen, der den Planeten bedeckt: ein Wesen, ein Bewusstsein, vielleicht eine Lebensform. Doch statt Antworten zu liefern, scheint Solaris die Menschen an Bord mit ihrer eigenen Vergangenheit zu konfrontieren. Erinnerungen tauchen auf, Tote kehren zurück, Schuld, Sehnsucht und Verlust nehmen plötzlich Gestalt an. Was als wissenschaftliche Mission beginnt, wird zunehmend zu einer Begegnung mit dem Fremden; im Universum und in uns selbst. 

Stanislaw Lems Kultroman ist Science-Fiction und gleichzeitig ihr Gegenentwurf, denn Solaris erzählt nicht vom Triumph menschlicher Erkenntnis, sondern von ihrer Grenze. Wie gehen wir damit um, wenn etwas sich unserer Erklärung entzieht? Wenn Liebe, Trauer und Schuld sich nicht von Vernunft einhegen lassen? In einer Gegenwart, die immer mehr vermisst, optimiert und berechnet, die den Menschen in Datensätzen transparent zu machen weiß, deckt Solaris vielleicht auf, was uns „das Sichtbare versteckt“ (René Magritte). 

Daniel Kunze, der in seinen Bearbeitungen auch bühnenfremder Vorlagen mit großer Spiellust arbeitet, nähert sich gemeinsam mit dem Moerser Ensemble der philosophischen Tiefe von Solaris auch mit musikalischen und choreographischen Mitteln. So wird das Schlosstheater vielleicht selbst zum Ozean, zu einer Wunschmaschine; zu einem Ort, der Unbewusstes und Unverfügbares hervorbringt. 

Regie: Daniel Kunze
Bühne und Kostüm: Sophie Leypold
Musik / Komposition: Vasko Damjanov
Mit: Linus Ebner, Catherine Elsen, Florian Kager, Clara Pinheiro Walla

Premiere:
Freitag, 19. Februar 2027
im Schloss


Spielzeit 2026/27

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Theater für die Stadt Moers

Mit der Spielzeit 2025/2026 startet am Schlosstheater Moers eine neue künstlerische Ausrichtung unter der Intendanz von Jakob Arnold und Daniel Kunze. Ihr Leitmotiv: Radikale Zeitgenossenschaft.

Radikale Zeitgenossenschaft bedeutet, Theater als aktiven Spiegel der Gegenwart zu begreifen. Die Produktionen setzen sich konsequent mit den politischen, sozialen und kulturellen Fragen unserer Zeit auseinander. Der Spielplan fokussiert sich dabei auf Neue Dramatik, auf Ur- und Erstaufführungen sowie auf Über- und Weiterschreibungen älterer Stoffe.

Pressekontakt: melina.reuss@schlosstheater-moers.de

Schauspielensemble

  • Presse

    Linus Ebner

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    Catherine Elsen

  • Presse

    Matthias Hesse

  • Presse

    Florian Kager

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    Clara Pinheiro Walla

  1. 6. Sep.
    So, 17:00 Uhr
    Das Kapital von Karl Marx – Marathonlesung
    Tickets
    Kostenlos
  2. 10. Sep.
    Do, 18:00 Uhr
    Kapelle
    Junges S.T.M.
    Die Zofen von Jean Genet – Ensemble Total
    Tickets
    Premiere
  3. 13. Sep.
    So, 11:00 Uhr
    Tickets
    Kostenlos
  4. 13. Sep.
    So, 16:00 Uhr
    Studio
    Tickets
    Kostenlos
  5. 13. Sep.
    So, 18:00 Uhr
    Schloss
    Der Reichtum – Soiree Soirée zur Inszenierung
    Tickets
    Kostenlos

Spielzeit

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