Wassil Alexander Martin Damjanov wurde 1987 in Bremerhaven, Deutschland geboren. Nach seinem klassischen Gitarrenstudium in Enschede (2009–2012) entschied er sich, sein Nebenfach der Komposition in ein Hauptfach zu verwandeln.
Dazu ging er 2012 nach Essen und studierte an der Folkwang Universität der Künste Integrative Kompositionslehre mit Schwerpunkt Elektronik. Neben zahlreichen Musik- und Band-Projekten als Gitarrist, Sänger und Songwriter, sowie einigen Filmvertonungen war er als Künstler im Bereich Tanz/Theater/Performance und Physical-Theater aktiv. Dabei arbeitete er in der freien Kunstszene in NRW sowie überregional an Stadt- und Staatstheatern und kollaborierte mit den verschiedensten Künstlern und Kollektiven (Killer und Killer/ Celine Beillut/ Maria Trautman/ Kimchibrot Connection/ Lunatiks/ Familie Flöz/ Mats Süthoff/ Daniel Kunze).
Seine Arbeiten umfassen ein breites Spektrum experimentierfreudiger, meist computergestützter Musik, das von Fixed Media und Live-Elektronik bis zu Installationen und Live-Musik reicht. In seinem Schaffen beschäftigt er sich viel mit dem Thema Improvisation auf stimmlicher und körperlicher Ebene sowie in Zusammenhang mit elektronischer Musik. So recherchierte er beispielsweise im Maschinenhaus gemeinsam mit Maria Trautmann zu Improvisation und szenischer Musik, wobei sie im Team mit einer Bühnenbildnerin, einer Schauspielerin und einer Physical-Theater-Performerin ein Stück in Eigenarbeit entwickelten.
Mit der renommierten Maskenspiel Gruppe Familie Flöz entwickelte er zwei Stücke, Hokuspokus und Finale, und trug einen Großteil zur musikalischen Entwicklung und Dramaturgie bei. Im Rahmen einer Internationalen Tour begleitet er die Stücke musikalisch und technisch: hinter den Kulissen am Mischpult sowie auf der Bühne als Live-Musiker.